Die ganze Welt verlangt nach Digitalisierung. Heute sind mehr denn je die Bits und Bytes das Maß der Dinge. Analog ist eine Zier, doch schöner ist es ohne Ihr. Besonders im Handwerk ist das „nur“ mit der Händearbeit nicht mehr ausreichend. Einerseits erwarten die Kunden digitale Lösungen, die Ihnen den gewissen Vorsprung auf dem Markt garantieren. Andererseits ist das Thema Fachkräftemangel im Handwerk so stark vertreten, dass Lösungsmöglichkeiten mit reduziertem Arbeitseinsatz dementgegen wirken können. Die Digitalisierung im Handwerk ist daher sprichwörtlich, und auch real, in aller Munde, angekommen. Egal wie die Daten verarbeitet werden, es verlangt immer nach mehr: neue Ressourcen, größeren Speichern, schnelleren Prozessoren und genaueren Maschinen mit mehr Leistungsfähigkeit. Es war so schön, früher, einfach Vorwärmofen, Schleuder, Fräsgerät, Keramikofen und ein Handstück, und schon konnte man für 20 Jahre produzieren.

Im Hier und Jetzt ist das mittlerweile undenkbar. Eine CAD/CAM Maschine die zehn Jahre auf dem Buckel hat, ist heute nur noch zum Schmuck herstellen zu gebrauchen. Eine Software, die wie der Computer so langsam ein zweistelliges Dasein erreicht, ist in Lebensalter verglichen, älter wie Jopi Heesters wurde. Es ist schön, wenn noch alles einigermaßen funktioniert, doch im Showbusiness geben jetzt andere den Ton an. Ein nicht zu unterschätzendes Thema ist die Finanzierung der in immer kürzeren Zyklen veralteten Hard- und Software. Es ist schon frustrierend, wenn Sie in ein neues System investiert haben, sich mit den Abläufen und Vorgehensweisen auseinandergesetzt haben, die Kinderkrankheiten überstanden haben, das Team sich die neuen Prozesse antrainiert hat und jetzt nach zwei oder drei Jahren alles reibungslos funktioniert. So kann es jetzt die nächsten 10 Jahre in ruhigem Fahrwasser weitergehen. Doch genau jetzt, wenn alles flutscht werfen die Hersteller, als ob sie genau diesen Moment der Zufriedenheit erkennen, die nächste Generation mit unverschämt besseren Features auf dem Markt.

Als Unternehmer wünschen Sie sich jetzt, dass ihre jetzt gut funktionierendes System vom Hersteller beim Kauf der Neuheit in Zahlung genommen wird. Denn eigentlich hat ja der Hersteller den Wert Ihrer Anlage von heute auf Morgen sozusagen entwertet. Lassen Sie sich jetzt ein Angebot machen, wobei es hier egal ist ob bei dem Anbieter Ihres Vertrauens, oder einem x-beliebigen Marktbegleiter, Ihr tolles System in Zahlung zu nehmen, um mit dem Neuen wieder innovativ auf dem Markt zu bestehen, entsteht sofort tiefe, schmerzliche Trauer. Die Zahl, die aufgerufen wird, für Ihren gut funktionierenden Maschinentrakt ist beschämend. In diesem Moment entsteht Schmerz. Keine körperlichen Beschwerden, nein rein seelischer Schmerz, eine Mischung aus allgegenwärtiger Ohnmacht und inbrünstiger Wut. Und eines weiß ich heute, dieser Schmerz ist viel schlimmer, hält viel länger an, und ist wesentlich schwerer zu ertragen, als alle jemals erlebten körperlichen Schmerzen. Dieses Gefühl, wenn ein geliebtes und wertgeschätztes Gut, von außen vernichtet wird. Wer jemals überraschend erlebt hat, wie der langjährige Partner oder die Partnerin sich von heute auf morgen sich verabschiedet, um zu dem neuen Partner zu ziehen, kann sich vorstellen, wie Sie sich jetzt gerade fühlen. Diese Leere, diese Enttäuschung, das Gefühl wertlos zu sein, sind die größten Schmerzen, die ich kenne. Eigentlich hat die Industrie Ihnen gerade nur mitgeteilt, dass sie Ihr System sozusagen freundlicherweise für Sie entsorgen, und Sie somit nicht auch noch die Entsorgungskosten selbst tragen müssen. Nein so schlimm ist es nicht, doch es ist schade wie schnell schmerzlich hohe Investitionen in kürzester Zeit stark an guten Wert verlieren, auf dem umkämpften Markt nicht mehr als „up to Date“ zu gelten, wobei für Sie die Investition für dem Maschinenpark noch nicht herein gewirtschaftet werden konnte.

Da ist es doch nett, wenn die arg gebeutelten Klein- und Kleinstunternehmen die sichere Chance haben, sich mit neuen marktaktuellen Produktionssystemen auszustatten können. Hierbei unter Mithilfe von dem großen Kuchen Namens Wirtschaftsförderung. Um auch so auch ein paar Krümel abzubekommen. Der Fachbegriff hierbei, für den Eintritt in großen Topf der sicheren Unterstützung, heißt KMU (Klein- und Mittelständige Unternehmen). Das startet bei einem Mitarbeiter und endet bei Zweihundert. Speziell für diese Firmengrößen hat die Politik in Europa eine sinnvolle Unterstützung eingeführt, um im internationalen Vergleich nicht ins Hintertreffen zu geraten. Gibt man im Netz KMU Förderung ein, erscheinen in der ersten Sekunde ca. 1.860.000 Treffer. Das ist zwar sehr erfreulich, doch auch gleichzeitig extrem frustrierend. Ja es gibt unzählige Möglichkeiten für die wirtschaftliche Unterstützung, doch ist der Verteilungsdschungel so dicht, dass ein geradliniges Durchkommen unmöglich erscheint. Auf der anderen Seite ist es ja nicht so, dass ein hart arbeitender Unternehmer sich den lieben langen Tag Zeit nehmen kann und wie ein fleißiges Eichhörnchen von früh bis spät unter den unzähligen Blättern nach den guten Nüssen zu suchen. Und zu aller Überfluss ist dann noch die Frage, wenn sie eine einzelne Nuss gefunden haben, ob sie Ihnen auch schmeckt? Auch ist die Frage nach was Sie suchen und welche passende Förderung für Sie von großem Interesse ist. Es gibt genau fünf Arten der staatlichen oder europäischen Subventionierung in diesem Bereich. Häufig ist bei jungen Unternehmen in der Gründungsphase das Thema Bürgschaft und/oder Garantie ein großer Faktor. Für ein Bestandsunternehmen (Eine Firma die länger als zwei Jahren auf den Markt ist) sind diese Themen eher selten. Hier sind andere Wünsche mehr im Vordergrund. Wollen Sie in Ihr Unternehmen investieren ist es von Vorteil im Vorfeld zu schauen, welches Programm für Sie von Interesse ist. Von den drei Möglichkeiten sind die zwei häufigsten, die Variante Zuschuss und Darlehen. Das seltenste Variante ist der Wunsch nach staatlicher Beteiligung. Wichtig ist bei fast allen bereitgestellten Maßnahmen, dass erst die wirtschaftliche Förderung beantragt wird, die benötigte Bestätigung abgewartet wird und dann die geplante Umsetzung gestartet wird. Meist ist ein vorzeitiger Beginn, eine zu frühe Unterschrift, ein nicht mehr zu revidierendes Ausschlusskriterium. Das erfreuliche an dem schier unerschöpflichen Topf der finanziellen Unterstützung ist, dass es fast keine Chance gibt die weitläufige Obergrenze für die angebotenen Förderungen zu erreichen, da die angenehmen Summen auch für große Betriebe mit bis zu zweihundert Mitarbeiter ausgerichtet sind. Ein weiteres Plus sind die unzähligen Bereiche, die mit meist mehreren Förderungen bedacht sind. Am Anfang des Unternehmenslebens Existenzgründung und Unternehmensfinanzierung die Themen mit der höchsten Priorität.

Später nennt man das Programm dann Existenzfestigung. Auch sind für Spezialgebiete Förderungen bereitgestellt. Die beginnen bei dem Bereich Arbeit gehen über Innovationen bis hin zu den umfangreichen Regionalförderungen. Und sollte keines von allen Passen ist da noch der Bereich „Themenoffen“ damit möglichst alle Wünsche abgedeckt werden. Auch die Beratung ist hier von Vorteil. So wie damals, in der Probezeit als Lehrling. Da war die wichtige Empfehlung meines Meisters Einbettmasse nicht mit warmem Wasser anzurühren. Hat mir so manche ungeliebte Backpfeife erspart. Für mich war das nicht lebensbedrohlich, doch für ein junges unerfahrenes Unternehmen ist zum Beispiel ein kleiner Fehler, der ihm im erstellten Businessplan unterläuft, selbst wenn es nur um das zugebilligte Kontokorrent handelt, im ungünstigen Fall schnell am Ende einer guten Unternehmung. Kluge Menschen machen nicht jeden Fehler selbst, sondern holen sich im Vorfeld Rat, um nicht zu scheitern. Auch als gewachsenes Unternehmen sind vorausschauende gut abgewägte Überlegungen, die mit Bedacht entschieden werden, das beste Instrument für ein marktsicheres Unternehmen. Hier sind wir dann schnell im Bereich von Beratung. Diese gibt es für die Bereiche Aus- und Weiterbildung sowie für die Digitalisierung. Hier werden die Weichen gestellt für eine sichere gute Reise in die stressfreie Unternehmenszukunft. Einerseits wird das Team innovativ für die Zukunft aufgestellt und andererseits wird die richtige Förderung für Ihr Unternehmen gefunden.

So ist Ihr Weg in die digitale Zukunft geebnet. Meine Bitte an Sie, und es ist mir egal ob Sie sich irgendwann wo anders, oder jetzt hier unten tuen, besorgen Sie sich im Voraus das nötige Geld für die anstehende Digitalisierung. Freuen Sie sich auf Ihre Chance die Investitionen so gering wie möglich und so sicher wie nötig zu gestalten. Nutzen sie die leichten Förderungen und schnellen Subventionierungen, die Ihnen zustehen!

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